Heft 7 - Juli 1992


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42. Jahrgang Juli 1992 1. Play Meeting bei Weiße Dame Ukrainische Troika souverän! Vom 6. bis 19. Juni gab es endlich wieder mal ein Internationales Rundenturnier in Berlin. Gespielt wurde bei Weiße Dame im Goetheinstitut. Turnier-lciter Norbert Schulte hatte mit 5 Titelträgern und einem ELO-Schnitt von rund 2340 ein Kategorie 4-Turnier erreicht, in dem man sich auch eine IM-Norm erspielen konnte. Die drei ukrainischen Titelträger ergaben zusammen mit dem Dänen S. Bech Hansen, den für SC Kreuzberg spielenden IM Konopka, IM Lagunow (Lasker Steglitz) und weiteren 8 Berlinspielern (aus Ost und West), darunter auch 2 ELO-lose, ein bunt gemischtes Tcilnehmerfeld. Um aber die notwendigen 9! Punkte zu erreichen, hätten die Nichttitelträger schon weit über ihrem Level spielen müssen und sicher auch noch das dafür notwendige Quentchen Glück gebraucht. So stand eigentlich von Anfang an nur die Frage, in welcher Reihenfolge sich die Ukrainische Troika vor dem übrigen Feld plazieren würde. Diese blieb bis zur letzten Runde völlig offen. Da sich IGM Palatnik durch einen Lapsus in der 6. Runde bereits vorzeitig aus dem Rennen um den Turniersieg brachte, lag vor der letzten Runde IM Panchenko einen halben Punkt vor IGM Huzman, der mit einem Sieg über den Führenden alleiniger Erster werden wollte. Doch nach einem unklaren Damenopfer Huzmans einigte man sich Remis. IM Konopka bot eine solide Leistung und wurde 4., während IM Lagnow mit nur 1 + unter seinen Möglichkeiten blieb. Der für Weiße Dame spielende Oleg Impris durfte durch seine "Freundschaftsremisen" gegen die Spitze kurzzeitig mal von einer IM-Norm träumen, aber durch 2 abschließende Niederlagen landete er schnell wieder auf dem Boden der Realitäten. Halte man den Deutschen Pokalmeister V. Gostomelski im allgemeinen weiter hinten erwartet (Entschuldigung!), belehrte er mit seiner kämpferischen Spielweise viele eines besseren und dürfte mit seiner Einstiegszahl von ca. 2300 sicher zufrieden sein. Alle anderen Berliner spielten entsprechend (oder unter) ihren Möglichkeiten. Vielen Dank an Turnierleiter Norbert Schulte und seiner Helfer für ein gelungenes Turnier, das 1993 unbedingt seine Fortsetzung finden sollte! IM Turnier (WeDa) Elo 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 Pkt. + /- 1. Panchenko (Ukr) IM 2470 X = = 1 _ = 1 1 1 1 1 1 1 10,5 + 15 2. Huzman (Ukr) GM 2505 = X = 1 = | _ 1 1 1 1 = 1 10,0 + 4 3. Palatnik (Ukr) GM 2510 = = X = = 1 = 1 1 1 1 0 1 1 9,5 -1 4. Konopka (CSFR) IM 2360 0 0 X 1 = 1 1 1 1 1 8,5 + 15 5. Impris (Bin) 2330 = = = 0 X 1 = 0 = = 0 1 1 1 7,0 -17 6. Lagunow (Bin) IM 2455 = = 0 = 0 X = 1 = 1 1 1 = 0 7,0 + 9 7. Pachow (Bin) - 2240 = 0 = = = = x = — = _ 6,0 + 20 8. Gostomelski (Bin) - - 0 = 0 0 1 0 = X 0 1 = 1 1 _ 6,0 2310 9. Hansen (Dan) _ 2245 o o o __ t 10. Herman (Bin) - 2280 0 0 0 0 = 0 — i = 0 X 1 u X z z 1 1 1 5,5 5,0 + 10 -7 11. Tyrtania (Bin) - 2240 0 0 0 0 1 0 = = X 4,5 -2 12. Hetey (Bin) - - 0 0 1 = 0 0 = 0 _ _ X _ 0 4,0 2205 13. Bachmann (Bin) - 2300 0 = 0 0 0 = = 0 = 0 ._ X 1 4,0 -28 14. Giemsa (Bin) - 2275 0 0 0 0 0 1 = = 0 0 = 1 0 X 3,5 -28 Seite 1

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ÜBERREGIONAL 22: 0 MP 40.5 EP 20:2 35.5 18: 4 35,5 14: 8 26,0 14: 8 25.5 6:16 12,5 Turn ierberichte Berliner Dominanz beim 30. Ostsee-Pokalturnier in StraLsund Zur 30. Auflage des Ostsee-Pokalturniers im Blitzschach waren 12 Mannschaften angereist. Von Beginn an wurden die einheimischen Lok-Spieler und die Berliner Schachfreunde des SV Empor und vom SSV Rotation Berlin ihrer Favoritenrolle gerecht. Am Ende setzte sich der Bundesligist in der Besetzung D. Poldauf, H. J. Meißner, F. Kimpinsky und H.-P. Kurhel durch und entführte den Jubilä'umspokal in die Hauptstadt. Rotation belegte in der Aufstellung Gieritz, Schikore, Pohling und Sehm Platz zwei und BTB Berlin wurde 10. (Schaltinat, Hauke, Jankowiak, Schönig). Endstand MT: 1. SV Empor Berlin 2. SSV Rotation Berlin 3. ES V StraLsund 1911 4. TSV 1860Stralsund 5. SC Meerbauer Kiel 10. MB Berlin Auch im Einzelwettbcwerb gaben die Berliner den Ton an! Endstand ET: 1. Dirk Poldauf (Empor) 31,5 2. Dietmar Gieritz. (Rota) 31,0 3. Peter Hubert (ESV Lok Stralsund) 28,5 4. Frank Kimpinsky (Empor) 28,5 5. V. Ibs (SC Meerbauer Kiel) 28,0 H.-P. Kurbel Rotation siegte beim traditionellen Rosengarten-Pokal Zur 28. Aullage des Rosengartcn-Pokallurniers hatte Turnierleiter Hans Knaak 20 gutklassige Mannschaften, darunter eine aus der 1. Bundesliga, mehrere aus der 2. BL und eine aus Polen, eingeladen. In 2 Vorgruppen zu je 1Ü Mannschaften wurde begonnen und man mußte zu den ersten 5 gehören, um die A-Endrunde zu erreichen. In diesem 15-Minuten-Partien-Turnier ist es u.a. erlaubt, auch ehemalige Vereinsmitglieder einzusetzen. In diesem Jahr z. B. wieder 1GM R. Knaak bei Forst, IM K. Volke bei Lasker, die beiden Klee's (Klceschätzkys) bei Guben uvam. Die Berliner Mannschaften Lasker, Rotation und AdW erreichten die Finalrunde A! Hier siegte Rotation in der Aufstellung Sandicn, Schramm, Seils, Kollberg und bekam den nun nicht mehr wandernden Pokal überreicht. Zweiter wurde Gastgeber Forst vor Chemnitz. Wertvolle Preise gab es wieder in der Brettwertung, hier siegten: 1. Brett: IGM R. Knaak (Forst) (2. Sandien-Rota) 2. Brett: IM K. Volke (Lasker) 3. Brett: J. Seils (Rota) 4. Brett: K. Schulz (Cottbus) Seite 2

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REGIONAL liirnierergebnisse Turnierbericht von den 3. Lichterfelder Schachtagen Durch die überraschende Anreise von 21 Potsdamer Jugendlichen (betreut von Eugen Pinno) ergab sich eine neue Rekordteilnehmerzahl von 78 Spielern. Vom ausrichtenden Verein NiRa nahmen 12 Schachfreunde teil. Für die insgesamt 23 U 18-Spieler wurde der Preisfond (Startgelder+Vereinszuschuß) anteilmäßig aufgespalten. So konnten 10 Jugendliche und die besten 16 anderen Teilnehmer Geld- und Buchpreise gewinnen. Nach 9 Runden Ch-System siegte Frank Darnstädt (SFRN) vor dem punktgleichen Ralf Schnabel (Empor), beide 7,5 Punkte. Ein besonderer Dank gilt allen Teilnehmern und den vielen Helfern, die zum Gelingen der 3. Lichterfelder Schachtage im Jugendfreizeilheim Osdorfcr Straße beigetragen haben! Abschlußstand: 1. Darnstädt, Frank SFRN 7,5 Punkte 2. Schnabel, Ralf Empo 7,5 3. Thormann, Roger BfA 7,0 4. Ritz, Olaf NiRa 6,5 5. Buttkus, Andre Temp 6,5 6. Scholz, Alexander ObK5 6,5 Jugendwertung: 1. (40.) Egbers, M. NiRa 4,5 2. (42.) Lubs, S. Pots 4,0 3. (47.) Dimitrijewski Humb 4,0 Christian Maeder Berliner Einzebneisterschaft der Damen 1992 Trauriger Rekord bei der BEIM der Danien - nur Anett und Ursula kamen! Zur ersten Runde der BEM der Damen - angesetzt waren 9 Runden Ch-System - erschienen zur Überraschung des Turnierleiters insgesamt 2 (!) Teilnehmerinnen. Der TL sah sich daher gezwungen, die Ausschreibung grob zu mißachten und schlug einen Stichkampf über zwei Partien, gegebenenfalls mit Verlängerung, vor, was von den beiden Spielerinnen akzeptiert wurde. Die erste Partie gewann A. Kaiser (Chemie Weißensee) mit den schwarzen Steinen gegen U. Klevenow (Tempelhof). Die zweite Partie endete Remis. Damit ist Anett Kaiser Berliner Meisterin 1992. Vizemeisterin wurde demzufolge Ursula Klevenow. Auf eine förmliche Siegerehrung durch den BSV verzichteten beide Spielerinnen. Klaus Fleischmann Seite 3

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REGIONAL Turnierergebnisse Berliner Einzelmeisterschaften Über die Berliner Einzelmeisterschaften sind mir bisher nur sehr spärlich Informationen zugegangen. Mir wurde vom OBT (Meistergruppe) auch nur bekannt, daß dieses Turnier SF Stefan Giemsa (KöTe) überlegen gewann und sich zusammen mit dem Zweitplzierten SF Rainer Schulz (SFrN) für das nächste Titelturnier qualifiziert hat. Das Hauptturnier gewann dank besserer Wertung Frank Weiß (SFrN) vor SF Lindemann (SWL). Matthias Möller bedankt sich bei SW Lichtenrade für die guten Spielbedingungen und die schmackhafte Verpflegung. Post SV - Gruppen: Schiri: Olaf Kreuchauf Gruppe A2 - 1 1. Kohlmeyer (AdW) 5,5, 2. Stieg (SG Weißensee) 5, 3. Steinert (Treptower SV) 4, 4. Pohling (SV Berolina) 3,5, 5. Rollwitz (Post), 6. Ranzinger (Chemie Weißensee) je 3, 7. Petkov (Post) 2,5, 8. Konopka (Rochade) 1,5. Kohlmeyer und Stieg steigen in die M-Klasse auf, während die beiden Letztplazierten in die B-Klasse Gruppe A2 - 2 1. Kapr (AdW) 6, 2. Minski (Treptower SV), 3. H. Reiche (Berolina) je 5, 4. Boewer (Post) 4, 5. Schicke (Stahl Niederschönhausen), 6. Appl (BfA) je 3,5, 7. Fleischer (Weißenseer SC), 8. Bakowski (AdW) je 0. Kapr und Minski sind in die M-Klasse aufgestiegen, Fleischer und Bakowski, die alle Partien kampflos abgaben, müssen in die B-Klasse. Gruppe B 2 1. Dintschew (Chemie Weißensee) 5,5, 2. Arndt (Berolina), 3. Wuthcke (Rochade) je 5, 4. Meyer (Stahl Niederschönhausen), 5. Schönfeld (Post), 6. Graul (Turbine) je 3, 7. Sehm (Rotation) 2, 8. Schönig (Blau-Weiß) 1,5. Dintschew und Arndt konnten sich für die A-Klasse qualifizieren, Sehm und Schönig steigen in die C-Klasse ab. D-Klasse (bei Freibauer Schöneberg) Bei diesem Turnier bei Freibauer Schöneberg qualifizierten sich Frank Niefanger und Stephan Reeger (beide Freibauer) für die C-Klasse. Seite 4

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REGIONAL Turnierergebnisse Berliner Manaschaftspokal (Fortsetzung) Nicht wie versehentlich übermittelt Chemie sondern SG Weißensee gegen SV Berolina Mitte, dazu noch BSC Rehberge gegen SC König Tegel, SC Weiße Dame gegen SW Lichtenrade und SV Wilmersdorf gegen SV Stahl Niederschönhausen, lauteten die Ansetzungen für das 1/4-Finale, (fettgedr. M. weiter) Im Halbfinale gab es folgende Ansetzungen bzw. Ergebnisse: SV Stahl Niederschönharaen 2-2 SC König Tegel SG Weinensee 2-2 SW Lichtenrade Damit kam es am 19. Juli zum überraschenden Finale zwischen SV Stahl Niederschönhausen, der vorher reihenweise überregionale Teams ausgeschaltet hatte (Kreuzberg, Wilmersdorf, Tegel) und der SG Weißensee. Am Spitzenbrett (Kleeschätzky - Reichenbach 0:1) wurde dieses Match zu Gunsten von SG Weißensee entschieden. Das Finale: SV Stahl Niederschönhausen 1,5 - 2,5 SG Weißensee (Pokalsieger 1992!) Beide Mannschaften werden Berlin überregional vertreten. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg! Bad Sooden - Allendorf Im Mai fand das 4. Senioren - Urlaubstumier der BSG BfA Berlin mit dem SC Bad Sooden statt. Knapp 100 Schachfreunde aus 5 Ländern trafen sich zu Schach, Schnellschach, Kegeln und Preisskat.Viele neue Freundschaften wurden geschlossen. Das erstmals bei Punktgleichheit angewandte Fortschritts-Wertungssystem bewährte sich. Es siegte der 71-jährige Kiewer M. Usatschij (Elo: 2310) mit 7,5 Punkten aus 9 Spielen vor G. Kasüschke (Bremen) und K. Blank (Berlin) je 7,0 P. Schnellschach: 1. Hartmann (Maintal) 2. Heisenbüttel (Bremen) 3. Rüben (NL) Kegeln: 1. Schmidt (Datteln) 2. Augustat (Potsdam) 3. Manfeld (Marl-Drever) Preisskat: 1. Claus (Witten) 2. Möllenhoff (Hameln) 3. Müller (Wesel) E. Fleischer Alt und Jung Unter diesem Motto fanden auch im "Haus Teltow" Turniere im Schach, Tischtennis und Skat statt. Beim Schachturnier war der 10-jährige Thomas Deutschmann jüngster Teilnehmer und belegte mit 3 aus 5 den 5. Platz. Es wurde (wie zu erwarten) kein hochkarätiges aber dafür umkämpftes Schach geboten und von 30 Partien endeten nur 2 Remis. Bei der Siegerehrung erhielten alle aus den Händen der Stadträtin für Jugend und Sport, Frau von Wedeil, und des Sozialstadtrates, Herrn Eberhard Schmidt, eine Urkunde mit Bilderrahmen. Diese gelungene Veranstaltung soll in den nächsten Jahren seine Fortsetzung finden. B. Socher-Löslein ■-----------■----------------—---------_____---------------- Seite 5

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REGIONAL Termine Oberliga Nord (Staffel Ost) Saison 1992/1993 1. Runde 11.10.92 BSV AdW Berlin SK Zehlendorf II SSV Rotation Lasker Steglitz II SV Senftenberg SF Neukölln SC Weiße Dame SV Wilmersdorf SV Empor II Lok Brandenburg 6. Runde 28.02.93 SSV Rotation Lasker Steglitz II SV Senftenberg Lok Brandenburg SV Empor II BSV AdW Berlin SK Zehlendorf n SF Neukölln SC Weiße Dame SV Wilmersdorf 2. Runde 08.11.92 SV Senftenberg Lok Brandenburg SV Empor D SV Wilmersdorf SC Weiße Dame BSV AdW Berlin Lasker Steglitz II SSV Rotation SK Zehlendorf H SF Neukölln 7. Runde 28.03.93 BSV AdW Berlin SV Wilmersdorf SC Weiße Dame SF Neukölln SK Zehlendorf II SV Empor II Lok Brandenburg SV Senftenberg Lasker Steglitz II SSV Rotation 3. Runde 13.12.92 BSV AdW Berlin SF Neukölln SK Zehlendorf II SSV Rotation Lasker Steglitz II SC Weiße Dame SV Wilmersdorf SV Empor II Lok Brandenburg SV Senftenberg 8. Runde 25.04.93 SK Zehlendorf n SSV Rotation Lasker Steglitz II SV Senftenberg Lok Brandenburg BSV AdW Berlin SF Neukölln SC Weiße Dame SV Wilmersdorf SV Empor II 4. Runde 10.01.93 Lasker Steglitz II SV Senftenberg Lok Brandenburg SV Empor D SV Wilmersdorf BSV AdW Berlin SSV Rotation SK Zehlendorf n SF Neukölln SC Weiße Dame 9. Runde 16.05.93 BSV AdW Berlin SV Empor D SV Wilmersdorf SC Weiße Dame SF Neukölln Lok Brandenburg SV Senftenberg Lasker Steglitz II SSV Rotation SK Zehlendorf 0 5. Rande 31.01.93 BSV AdW Berlin SC Weiße Dame SF Neukölln SK Zehlendorf n SSV Rotation SV Wilmersdorf SV Empor II Lok Brandenburg SV Senftenberg Lasker Steglitz II Die Wettkämpfe beginnen um 10 Uhr, sofern nicht ein Antrag nach T. O. Ziffer 2.8.4. gestellt wird. Seite 6

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DIE JUGENDSEITE Schulschach Teilnehmer Turnierleitung 29 Frank Jähnisch, Wolfgang Witte 19 Karsten Vettermann 29 Carsten Schmidt, Arne Brombach 16 Sven Mielke 48 Michael Walde Berliner Schülereinzebneisterschaft im Schnellschach An der Vorrunde zu dieser Meisterschaft nahmen am 12.6.1992 141 Schüler aus 26 Schulen in 5 Vorrundengruppen teil. Dies war nur möglich, weil sich mehrere Schachfreunde bereiterklärten, die Turnierleitung zu übernehmen. An folgenden Orten wurde gespielt: Spielort Fontanehaus (Märkisches Viertel) SC Rochade (Knaackstraße) Christian-Morgenstern-Grundschule Jugendfreizeitheim Lichterfelde Otto-Hahn-Oberschule Besonderer Dank gilt natürlich den Turnierleitern, aber auch den freundlichen Betreuern der teilnehmenden Schüler, durch die Sportlichkeit und ruhiger Turnierverlauf erst möglich wurden. Die Endrunde findet am 29.8.1992 mit etwa 80 Schülern im Fontanehaas, Raum 256/57, Wilhehnsroher Damm 142c (Am Marktplatz), W-1000 Berlin 27, statt. Natürlich sind Zuschauer herzlich willkommen. Es geht ja möglicherweise um die Meister von morgen. Coca-Cola-Schulschachpokal Der Coca-Cola-Cup findet am 26.9.1992 statt (Beginn und Ort sind noch nicht fest). An dieser Vorrunde für Berlins Schulen nahmen im letzten Jahr über 50 Vierermannschaften teil. In diesem Jahr werden noch mehr Teilnehmer erwartet. Deutsche Schulschachmeisterschaft 1992 Die deutschen Schulschachmeisterschaften wurden in verschiedenen Wettkampfklassen (Altersklassen) ausgeflogen. Im männlichen Bereich gab es 4 Klassen, von den Älteren (WK 1) bis runter zu den Jüngsten (WK 4). Bei den Mädchen dagegen gab es nur eine (gesamte) Wettkampfklasse. Die 5 Bundesfinals fanden im Mai an unterschiedlichen Orten statt. Die Schulschachmeister wurden ermittelt in: Jena (WK 1), Bremerhafen (WK 2), Karlsruhe (WK 3), Leipzig (WK 4) und Halle (Mädchen). Die Berliner Schulen erreichten inden oberen WK' s und bei den Mädchen nur Mittel- und hintere Plätze. Dagegen konnten sie in den unteren Klassen groß auttrumpfen und je einen Meister- (WK 3) und einen Vizemeister-Titel (WK 4) erringen! Herzlichen Glückwunsch! Endstand in der WK 1: 1. Altensteig 2. Spezialschule Jena 3. Gym. Neuisenburg 7. Menzel-Oberschule Berlin Seite 7 13 MP 20 EP 11 18 10 16 8 14,5

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DIE JUGENDSEITE Schulschach Endstand in der WK 2: Endstand in der WK 3: Endstand in der WK 4: Endstand Mädchen: 1. Winnenden 2. Leipzig 3. Saarlouis 14. Berlin 1. 5. Gymnasium Prenzlauer Berg 2. Bad Schwartau 3. Hamburg 1. Sportschule Dresden 2. 5. Gymnasium Prenzlauer Berg 3. Wichern-Schule Hamburg 1. Sportgymnasium Halle 2. Sportschule II Leipzig 3. Fallersleben-Gymnasium Weimar 15. Georg-Büchner-Gymnasium Berlin 11 MP 16,5 MP 10 19,5 10 15,5 5 14,5 11 MP 18,5 EP 10 17,5 10 16 10 MP 18,5 EP 10 18 10 17 BMP 22,5 MP 12 23 10 15 2 8 In der WK 4 (bis Jahrgang 77) konnte das 5. Gymnasium Prenzlauer Berg Berlin in Karlsruhe (7. -10. Mai 1992) den Meistertitel erringen. Hier ein Bericht vom Finale. Trotz des Streiks im Öffentlichen Dienst kamen alle 78 Teilnehmer zusammen mit ihren Betreuern wohlbehalten und rechtzeitig in der Karlsruher Jugendherberge an. Nach der dritten Runde lagen Mainz, Markdorf und die hoch eingeschätzte Sportschule Leipzig mit je 5:1 Punkten in Front. Durch einen 2,5:1,5-Sieg gegen Leipzig übernahmen die Mainzer in der vierten Runde mit sieben Punkten die alleinige Führung. Berlin, Bad Schwartau, Hamburg und Markdorf lauerten mit je sechs Punkten auf Platz zwei. In Runde fünf hatte die Mannschaft der 5. Berliner Oberschule Prenzlauer Berg die Chance, durch einen Sieg gegen Mainz die Tabellenführung zu erobern. Und diese Chance ließen sich die Schützlinge von Markus Spindler nicht entgehen. Nur Bad Schwartau hielt durch einen 3:1-Erfolg gegen Markdorf noch mit. Während Berlin die sechste Runde glatt mit 3:1 gegen Lebach gewann, gab Bad Schwartau einen Punkt beim 2:2 gegen die Hamburger Gesamtschule Stellingen ab. Nun führte Berlin (10) vor Bad Schwartau und Mainz (je 9) sowie Hamburg und Leipzig (je 8). Trotz Schwächung durch die vorzeitige Abreise eines Spielers schafften die Bad Schwartauer ein 2:2 gegen Mainz! Jedoch das gleiche Resultat genügte den Berlinern gegen Leipzig zum Titelgewinn! Mit elf Punkten hatten sie einen Punkt Vorsprung auf Bad Schwartau, Hamburg und Mainz. Die Siegermannscharten erhielten ihre Pokale aus der Hand von Gymnasialprofessor Krug vom Oberschulamt Nordbaden. Jeder Teilnehmer bekam mindestens einen Buchpreis. Dazu trugen unter anderem "New in Chess" und der Dreier-Verlag bei - danke! Markus Spindler erfreute übrigens alle Spieler mit Freiexemplaren der Comiczeitschrift "Mosaik"! Organisator Clemens Werner dankte den Teilnehmern für ihr sehr faires Verhalten und empfahl es den Erwachsenen zur Nachahmung. Mit der 5. Oberschule Prenzlauer Berg Berlin hat das Turnier einen würdigen Meister gefunden, der noch von sich reden machen wird! Thomas Neumann, Roland Bienert, Alexander Heinze (alle Jahrgang 79!) und Henry Barth (Jahrgang 80) gehörten zu den Jüngsten! Seite 8

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DIE JUGENDSEITE Jugendoberliga Nord Bericht über die Jugendoberliga Nord/Staffel Ost - Saison 1991/1992 Erstmalig waren in der Jugendoberliga Nord auch die neuen Landesverbände Sachsen-Anhalt (USC Magdeburg, VdS Buna Halle, ESU Dessau/Roßlau), Brandenburg (ESV Eberswalde), Mecklenburg-Vorpommern (ESV Rostock, ESV Schwerin) vertreten. Dazu kamen zwei Ost-Berliner Vereine (SV Stahl Niederschönhausen, SSV Rotation) sowie die West-Berliner Vereine SK König Tegel (Deutscher Vizemeister 1991) und Schachfreunde Neukölln 03 (Deutscher Meister 1989 und 1990). Die ersten zwei Mannschaften qualifizieren sich für die Deutsche Vereinsjugendmannschaftsmeisterschaft 1992, die voraussichtlich vom 26. bis 31. Dezember 1992 in Duisburg stattfinden wird. Bereits in den ersten Runden konnten sich die Berliner Vertreter deutlich gegen die Vertreter der anderen Landesverbände durchsetzen und orientierten sich an der Tabellenspitze. Lediglich der USC Magdeburg konnte mithalten und führte bis zur sechsten Runde, zusammen mit den Tegelem, die Tabelle mit 12:0 Punkten an. Durch Niederlagen in der siebenten (gegen Tegel 3,5:4,5) und in der neunten Runde (gegen Neukölln 2,5:5,5) verpaßten die Magdeburger die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Für diese qualifizierten sich der SK König Tegel, der dank der Schützenhilfe der Neuköllner auch Norddeutscher Meister der Staffel Ost wurde, und die Schachfreunde Neukölln, die lediglich gegen Tegel eine 3:5 Niederlage und gegen Stahl Niederschönhausen ein 4:4 hinnehmen mußten. Als Absteiger standen schnell die Mannschaften aus Rostock, Schwerin und Eberswalde fest. Der vierte Absteiger ist die Mannschaft aus Dessau, die in der letzten Runde ihre Chance auf den Klassenerhalt durch eine 2:6 Niederlage gegen die abstiegsgefährdete Mannschaft von Halle verspielte. Da keine Berliner Mannschaft aus der Jugendoberliga Nord abgestiegen ist, wird Berlin in der Saison 1992/93 durch fünf Mannschaften vertreten sein. Die fünfte Mannschaft wird vom Traditionsverein Lasker Steglitz gestellt werden. Frank Jährusch -Landesjugendwart- Vorläufiger Endstand: l.SK König Tegel 9 16:2 48,5 2. Schachfreunde Neukölln 9 15:3 54 3. USC Magdeburg 9 14:4 51 4. Stahl Niederschönhausen 9 14:4 42,5 5. SSV Rotation Berlin 9 10:8 35 6. VdS Buna Halle 9 8:10 37 7. ESU Dessau/Roßlau 9 6:12 28 8. ESV Schwerin 8 2:14 16,5 9. ESV Rostock 7 1:13 15 10.ESV Eberswalde 8 0:16 16,5 Die Ergebnisse der Spiele Rostock-Eberswalde und Rostock-Schwerin lagen dem Landesjugendwart bei Redaktionsschluß noch nicht vor. In der Jugendoberliga Nord, Staffel West, qualifizierten sich SK Johanneum Eppendorf und der Hamburger SK für die Deutsche Meisterschaft. 1. Eppendorf 13:3 (39,5), 2. Hamburger SK 12:4 (38,5), 3. Königsspringer Hamburg 12:4 (37), 4. Volksdorfer SK 10:6 (37), 5. Diogenes Hamburg 9:7 (33), 6. Meerbauer Kiel 7:9 (32), 7. SK Nordhom-Blanke 6:10 (30), 8. Delmenhorster SK 2:14 (18,5), 9. Stader SV 1:15 (22). Sieger der Aufstiegskämpfe zur Jugendoberliga Nord wurde die Mannschaft von Lasker Steglitz: 1. Lasker Steglitz 13:3 (46), 2. Chemie Weißensee 13:3 (43,5), 3. Weiße Dame 12:4, 4. Königsjäger 10:6, 5. SW Lichtenrade 9:7, 6. SK Zehlendorf 7:9, 7. SF Neukölln 5:11, 8. SW Neukölln 2:14, 9. Stahl Niederschönhausen 1:15. Seite 9

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DIE JUGENDSEITE Turnierergebnisse 2. Internationales Berliner Schülerturnier Der Schachklub Borussia Friedrichsfelde richtete das 2. Internationale Berliner Schülerturnier aus. Dabei gingen acht Mannschaften zu je vier Spielern und einige Einzelkämpfer an den Start. Gespielt wurde ein Einzelturnier nach Schweizer System mit Mannschaftswertung über sieben Runden. Trotz anfänglicher Probleme, zum Beispiel war der zweite Ausrichter Chemie Weißensee aus unerfindlichen Gründen nicht präsent, konnte das Turnier zu einem vollen Erfolg gestaltet werden. Dies ist in erster Linie dem Sponsor, der Spreequell Mineralbrunnen GmbH, zu verdanken, welcher für die jungen Großmeister freigebig Getränke und Preise sponsorte. Schirmherr Siegfried Scheffler (Bundestagsabgeordneter aus Berlin-Lichtenberg, SPD) steuerte eine Einladung nach Bonn für den Ersten bei. Diese Reise konnte sich nach hartem Kampf Tino Goerke vom WSC Berlin mit 6 aus 7 Punkten erkämpfen. Hart verfolgt wurde er von Pavel Novak und Martin Klimes, beide aus Plzen, was allen Bierfreunden das Herz höher schlagen lassen dürfte. Bestes Mädchen wurde Petra Königova auf Platz 7, ebenfalls aus der CSFR und im letzten Jahr 6. der Europameisterschaften. Folgerichtig sah die Mannschaftswertung dann auch die Plzener mit 20,5 Punkten souverän auf Platz 1 vor Borussia Friedrichsfelde und Post Dresden. Ein herzliches Dankeschön des Ausrichters auch an Uwe Noack vom WSC, der trotz eigener Belastungen kurzfristig einsprang, als andere Helfer ausblieben, die eigentlich fest zugesagt hatten. Neben der Auseinandersetzung auf dem Schachbrett wurde für Ausgleich durch ein Fußballturnier, einen Besuch im Sport- und Erholungszentrum (Wellenbad) und einen Grillabend mit Blitzwettkampf Betreuer gegen Schüler gesorgt. Diesen entschieden die Betreuer nur mit arger Mühe 47:34 für sich, was einmal mehr die Stärke der 12- und 13jährigen anschaulich demonstrierte. Diese gelungene Veranstaltung sollte unbedingt Nachfolger finden. Endstand, Einzelwertung: 1. Goerke (WSC) 6, 2. Novak, 3. Klimes je 5,5, 4. Voller (alle Plzen) 5, 5. Schulz (Rotation), 6. Bienert (Borussia) je 4,5. Mannschaftswertung: 1. Plzen, 2. Borussia Friedrichsfelde, 3. Post Dresden. Markus Spindler Berliner Mannschaftsmeisterschaften 1992 - U 13 und U 15 m Endstand V 13: Endstand U 15: 1. Borussia Friedrichsfelde 1 2. Rotation Berlin 1 3. Chemie W'see 1 4. Borussia Friedrichsfelde 2 1. Rotation Berlin 2. Treptower SV 3. Ni Ra SC / Narva 4. Chemie W'see 1 5. Chemie W1 see 2 Seite 10 4:2 MP 8 BP 4:2 7,5 4:2 6 0:6 2 7:1 MP 11 BP 5:3 9,5 4:4 8,5 4:4 7 0:8 v :"4 K. Vettermann

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DIE JUGENDSEITE Tumierergebnisse U 13 Einladungsturnier der Berliner Schachjugend Das erste U 13 Einladungsturnier der Berliner Schachjugend wurde in den Räumen des SSV Rotation Berlin ausgetragen. Unter den eingeladenen 8 Jungen befanden sich 6 Teilnehmer der Endrunde der Berliner Jugendeinzelmeisterschaft 1992. Leider reduzierte sich das Feld durch kurzfristige Absagen noch auf 6 Spieler. Sieger dieses Turnieres mit 4 aus 5 wurde Fabian Lipinsky (König Tegel) vor Jörn Schulz und Alexander Binder (beide Rotation Berlin). Besonders Jörn und Fabian zeigten anspruchsvolle Partien. Auch Marc Backs bot eine ansprechende Leistung, es fehlte ihm jedoch noch die nötige Spielerfahrung, um aus seinen Stellungen mehr herauszuholen. Die drei Bestplazierten erhielten Gutscheine von "Leuenhagen & Paris" im Wert von 50,- DM, für die übrigen Teilnehmer standen Sachpreise bereit. Andre Thomann und Alexander Binder haben sich durch ihre Leistungen in diesem Turnier für die Norddeutsche C-/D-Jugendmannschaftsmeisterschaft 1992 in Wandlitz qualifiziert. Gratulation! Mein besonderer Dank gebührt Werner Lange, der durch seinen Einsatz sehr zum Gelingen dieses Turniers beigetragen hat. Endstand: 1. Fabian Lipinsky (König Tegel) 4, 2. Jörn Schulz 3,5, 3./5. Alexander Binder, Stefan Behm (alle Rotation), Andre Thomann (Rochade) je 2, 6. Marc Backs (Narva) 1,5. Frank Jähnisch i„ Landesjugendwart Jugendblitzeinzelmeisterschaften Patrick Werner (U 20) und Elena Virnik (U 15) sind die neuen Jugeudblitzmeister Im Vergleich zu den letzten Jahren fanden die diesjährigen Blitzmeisterschaften, vom SC Rochade ausgerichtet, regen Zuspruch. Die U 15 wurde von der einzigen weiblichen Teilnehmerin, Elena Vimik von Lasker Steglitz, beherrscht, die mit 1,5 Punkten Vorsprung souverän gewann. Das U 18-Turnier entwickelte sich zu einem packenden Zweikampf zwischen Christian Schramm (Rotation) und Patrick Werner (Mosaik). Letzterer hatte am Ende knapp die Nase vorn und wurde nach Wertung neuer Berliner Blitzmeister. Herzlichen Glückwunsch! Für die Bestplazierten in der U18 konnten erstmalig Geld- und in der U15 Sachpreise zur Verfügung gestellt werden. Hier die jeweils sechs Erstplazierten: U18 U15 1. Werner (Mosaik) 9 1. Vimik (Lasker) 8 : 2. Schramm (Rotation) 9 2. Möschel (KöSW) 6,5 3. Hetey (Rotation) 7,5 3. Dimitrijewski (HuWe) 6,5 4. Hohrmann (KöSW) 6 4. Schulz (Rotation) 5,5 5. Roseck (Mosaik) 5,5 5. Bunzmann (Lasker) 5,5 6. Flohr (König Tegel) 5 6. Kühne (König Tegel) 5 Axel Röser Seite 11

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DIE JUGENDSEITE Turnierergebnisse First Saturday Turnier in Budapest In Vorbereitung auf die diesjährige Jugend-WM in Duisburg nahmen Sylvia Bürvenich, Daniel Hausrath und ich an einem Turnier in Ungarns Hauptstadt Budapest teil. Unsere kleine Gruppe wurde von Jörg Pa-chow betreut. Das Turnier wurde im Scheveninger System ausgetragen und sollte gleichzeitg zum Erlangen einer Elo-Zahl dienen. Ich hatte mir vorgenommen, so gut wie möglich abzuschneiden. In den ersten Runden lief es auch ausgezeichnet mit 5 aus 5. Nach zwei Remispartien in der 6. und 7. Runde leistete ich mir in der 8. Runde meine einzige Niederlage. Nach der gewonnenen 9. Partie belegte ich am Ende mit 7 aus 9 den ersten Platz und sicherte mir zusätzlich eine Elozahl von 2320, mit der ich vorerst zufrieden sein kann. Zu den äußeren Bedingungen ist zu sagen, daß wir in einfachen Unterkünften wohnten (Studentenwohnheim). Es gab Möglichkeiten zum Ausgleichssport wie Tischtennis, Fußball oder Volleyball. Für die Verpflegung sorgten wir selbst. Die ungarische Küche hat ja bekanntlich einen guten Ruf und ist sehr abwechslungsreich. Alles in allem hat es mir mal wieder gut in Ungarn gefallen. Holger Pröhl Stahl Niederschönhausen Jugend-WM in Duisburg Mit ca. 530 Teilnehmern aus 80 Ländern gingen Mitte Juli die bisher größten Jugend-Weltmeisterschaften zu Ende. In 10 Turnieren (U 10 weiblich bis U 18 männlich) wurden im Schweizer System die Weltmeister ermittelt. Der in der U 16 männlich startende Berliner Teilnehmer Holger Pröhl konnte als WM-Neuling mit 6 aus 11 einen guten Mittelfeldpaltz erringen (22./30. unter 70 Teilnehmern). Nach einem geglückten Start von 2 aus 2 folgte eine Durststrecke - vier Niederlagen in Folge. Dank einer starken zweiten Hälfte konnte sich Holger Pröhl noch ein positives Ergebnis sichern (+1). Die in Duisburg eingesetzten Berliner Schiedsrichter Holger Borchers und Karsten Vettermann hatten beim Turnier der Altersklasse U 14 weiblich alles im Griff. Hier noch die Sieger in allen Altersklassen: U 10 weiblich: Parvana Ismailowa (Aserbaidshan) männlich: Luke McShane (England) U12 weiblich: Iweta Radziewicz (Polen) ; männlich: Georgi Bachtadse (Georgien) U 14 weiblich: Elina Danielian (Armenien) männlich: Juri Tichonow (Weißrußland) U 16 weiblich: Almira Skriptschenko (Moldawien) mänlich: Ronen Har-Zri (Israel) U 18 weiblich: Daha Kadimowa (Aserbaidshan) männlich: Konstantin Sakajew (Rußland) Seite 12

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AUS DEN VEREINEN Turnierausschreibungen Der SC Schwarzer Springer Schmargendorf führt zu Ehren Gustel Hübners ein Gedenkturnier durch, ein SCHNELLSCHACHTURNIER FÜR BEHINDERTE. Termin: Samstag, den 15. August 1992, 11.00 Uhr, Runde 1 bis 5 Registrierung der Teilnehmer bis 10.45 Uhr, i Sonnlag, den 16. August 1992, 11.00 Uhr, Runde 6 bis 9 Preisverleihung ca. gegen 17 Uhr Teilnahmeberechtigt: Bedingungen: Ort: Startgeld: Preise: Turnierleiter: Informationen: 1. Behinderte ab MdE 50 %, (Behindertenausweis!) die eine Partie geistig führen können. Das Mitbringen eines Helfers, der die Züge ausführt, ist gestattet! 2. Alle Mitglieder des "Schwarzen Springer". Es werden 9 Runden im Schweizer System absolviert, 30 Minuten je Spieler und Partie. Die Auslosung erfolgt per Computer. Restaurant "Zum alten Schloß", Straße des Friedens, O-1501 Langerwisch Tel.: Michendorf2596 Ausfahrt Michendorf Es wird pro Teilnehmer eine DM Startgeld erhoben. Jeder, der das Turnier ordnungsgemäß beendet, erhält einen Preis nach Plazierung. Der Sieger erhält einen Wanderpokal, desgleichen der Beste bei MdE 100. Harald Hübner, Am Waldhaus 40, 1000 Berlin 38 Anmeldungen erbeten! Wir helfen bei der Vermittlung preiswerter Zimmer am Ort. Wolfgang Neubauer, Peslalozzistraße 57, 1000 Berlin 12, Tel.: 030/3233254 abends. Bei schriftlichen Informationswünschen bitte mit frankiertem Rückumschlag. Sachspenden, insbesondere Blindenschachuhren und -spiele für das Turnier, aber auch Werbegeschenke für die Preisverleihung erbeten! Seite 13

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AUS DEN VEREINEN lürnierausschreibungen Der SC Kreuzberg veranstaltet nun schon traditionsgemäß im Rahmen der Kreuzberger Festwochen auch in diesem Jahr folgende Turniere: 1. Jugend-Einzel-Blitzturnier (U 18) Termin: Sonnabend, den 22. August 1992 14 Uhr Startgeld: wird nicht erhoben Preise: Bei erfolgreichem Abschneiden winken Geld- und Sachpreise. 2. Schnellturnier (11 Runden Ch) - Grand-Prix-Runde zur BSSM Termin: Sonnabend, den 29. August 1992, 14 Uhr (5 Runden) und Sonntag, den 30. August 1992, 10 Uhr (6 Runden) Bedenkzeit: 30 Minuten je Spieler und Partie Startgeld: 20,- DM bzw. 10,- DM für Jugendliche Ul8 Preise: 1. Preis - 500,- DM 3. Mannschafts-Blitzturnier (4 Teilis und 1 E-Mann) Termin: Sonnabens, den 5. September 1992 14 Uhr Startgeld: 40,- DM je Mannschaft Preise: 1. Preis = 400,- DM (zusätzlich Brettpreise) 4. Einzel-Blitzturnier Termin: Sonntag, den 6. September 1992 14.30 Uhr (!) Startgeld 15,- DM bzw. 7,50 DM für Jugendliche U18 Preise: 1. Preis = 300,-DM Die Anmeldung für alle Turniere ist bis eine halbe Stunde vor Beginn möglich. SCK: Haus des Sports, Gitschiner Straße 48,1000 Berlin 61 Seite 14

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LESERBRIEFE Erfolg oder Flop ? Bemerkungen zum 1. Trabrenntag des Berlin«- Schach Verbandes Was hat Schach mit Pferderennen zu tun? Auf unseren (64) Feldern springen Springer, und auf der Trabrennbahn traben Traber. Das ist rein äußerlich alles. Wenn man aber beides zusammen bringt, könnte es eine Öffentlichkeit herstellen, die unserer Sportart bisher versagt blieb. Können Sie sich vorstellen, daß in einer Tageszeitung der Beginn einer Olympiade mit nur drei Zeilen gemeldet wird! Nein? So meldeten aber die Zeitungen den Beginn der Schachloympiade in Manila. Ich kann also verstehen, daß der Berliner Schachverband nach werbeträchtigen Möglichkeiten sucht, die Aufsehen erregen, Interesse wecken. Aber wie stellt er das an? In der Aprilausgabe des Mitteilungsblattes wird auf einer der letzten Seiten unter Informationen des Präsidiums unter anderem (!) mitgeteilt, daß es einen Renntag des Berliner Schachs geben wird. Da im gleichen Beitrag noch Referenten gesucht werden, der Berliner Sommer angekündigt und darauf hingewiesen wird, wie die Spielmaterialverleihung organisiert ist, nimmt man das nicht so wichtig. Die Ankündigung einer so großen Sache gehört aber auf die Titelseite! Und in großer Aufmachung! Die dürftige Ankündigung hatte natürlich keine Resonanz gefunden. Darüber klagt - wiederum hinten! im Mai/Juni Heft - das Präsidium, kann nun aber präzisere Angaben machen. Ein Blitzschachturnier sollte wohl auch NichtSchachspieler interessieren, am Vormittag - wenn natürlich noch keiner der üblichen Rennbahnbesucher kommt; die Rennen beginnen um 14 Uhr! Außer den Vereinsmitgliedern, die das Mitteilungsblatt lesen oder darauf aufmerksam gemacht wurden, konnte das niemand wissen. "Der Tagesspiegel", eine Zeitung, die wenigstens ab und zu Notiz von Schach nimmt, widmet der Ankündigung des Trabertages wirklich nur die oben erwähnten drei Zeilen, ohne aber auf das Blitzturnier zu verweisen. Bei weitem hatten sich nicht 11 Vereine für die geplante spärliche Werbeaktion gemeldet. Diese Aktion sollte darin bestehen, daß ein Vereinsvertreter dem Sieger eines Rennens einen Blumenstrauß und einen Sack Möhren überreicht, wobei - damit keine Mißverständnisse entstehen - die Blumen für den Fahrer, die Möhren für das Pferd gedacht waren. Der Werbeeffekt sollte darin bestehen, daß während der Gratulation über Lautsprecher der grtulierende Verein genannt wird. Das sollte 50,- DM kosten, was meinem Kassenwart dafür schlicht zuviel war. Auf der Versammlung der Vorsitzenden am 15. Juni habe ich - als Vertreter eines der mitgliedsstärksten Berliner Schachvercine - dann doch zugesagt. Es wäre sonst blamabel gewesen. Für den Berliner Scha:hverband, versteht sich. Da der Autor kein Blitzer ist, erschien er am Renntag erst kurz nach 13 Uhr. Aus der Benachrichtigung war zu entnehmen, daß wir vor der Gratulationscour den Informationsstand betreuen sollten. Bloß: Wo ist der denn? Ein Informationsstand, der als solcher nicht zu erkennen ist, verfehlt seinen Zweck ganz erheblich. Schließlich sah ich in und um einen etwa einen Quadratmeter großen Kiosk Gestalten herumstehen, deren Gesichter mir bekannt vorkamen. Ais ein Informationsstand, geschweige denn der von Schachvereinen, war der Kiosk nicht kenntlich gemacht. In der halben Stunde, die ich da Posten bezog - sprich: herumstand -, kam jedenfalls niemand, der neugierig geworden wäre. Als präsent per Flugblatt bemerkte ich jedenfalls nur eine mir bis dahin unbekannte SG Mosaik, das Blau-Weiß-Team, den SC Schwarz-Weiß-Lichtenrade, die BSG Eckbauer und SV Königsjäger Süd-West. Die Benachrichtigung beinhaltete ferner: "... das von Ihnen gesponsorte Rennen ist am Sonntag, den 28.6.92 um ca. 16.15 Uhr." Dienlicher, als Tag, Monat und Jahr anzugeben, was wir ohnehin schon wußten, wäre die Angabe gewesen, das wievielte Rennen das ist. Das konnte mir auch am Renntag selbst niemand sagen. Aus dem Starttennin des 1. Rennens rechnete ich aus, daß wir beim 7. Rennen dran sein mußten. Also standen wir zu dieser Zeit bereit, um Blumenstrauß und Möhrensack zu überreichen. Umsonst, denn uns wurde nunmehr mitgeteilt, daß wir erst für das 9. Rennen vorgesehen sind. Plötzlich war man der Meinung, daß unsere 9-jährige Nina Uszkureit zu klein dafür sei, dem im Sulky sitzenden Fahrer den Blumenstrauß zu überreichen. Dafür assistierte dann Antje Lennartz. Insgesamt betrachtet, möchte ich von diesem Versuch, werbiwirksam in die Öffentlichkeit zu treten, nicht von einem Flop sprechen. Doch werbewirksam kann eine Veranstaltung nur sein, wenn sie so präsentiert wird, daß die Öffentlichkeit darauf aufmerksam und auch wirksam informiert wird. (B. Socher-Löslein) ---------■-------------------------------------------------------------Seite 15

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PRÄSIDIUM Ubungsleiterausbildung Übnngsleiterlehrgaiig (Lizenzausbildung C-Trainer) Wie bereits im vorherigem Blatt veröffentlicht findet der Lehrgang im Goethe-Institut, Hardenbergstraße 7, 1000 Berlin 12 statt. Mittwochs 18 bis 22 Uhr an den Tagen: 26. 8. / 2. 9. / 9. 9. / 16. 9. / 23. 9. 1992 Samstags 9.30 bis 18 Uhr an den Tagen: 29. 8. / 5. 9. / 12. 9. / 19. 9. / 26. 9. 1992 Anmeldeschluß ist der 14. August 1992 (mindestens 10 Teilnehmer erforderlich) Die Meldung soll enthalten: -Name und Adresse, Tel. -Verein -Teilnahmegebühr: 50,- DM per Verrechnungsscheck beifugen oder auf das BSV-Konto: Postgiro 4939-102 BLZ 10010010 einzahlen. -Datum und Unterschrift Inhalte: Lehren und Lernen im Schach, Schachtheorie und praxis, Methoden der Schachvermittlung, Unterrichtsplanung, Pädagogik, Vereinsarbeit, Bezuschussung Verantw. Lehrwart: Martin Haman, Maximiliankorso 43, 1000-28, Tel.: 4011132 Mitteilung des Referenten für DWZ: Auf dem Verbandstag wurde ich zum Referenten für Wertungszahlen gewählt. Eine der wohl schwierigsten Aufgaben, denn die Aufarbeitung von ca. eineinhalb Jahren ist nicht einfach, zumal die Umstellung der Ingo-Zahlen und die wertungsgeteilte Stadt Erschwernisse darstellen. Die übergebenen Unterlagen und die fehlende Einarbeitungszeit stellten weitere Probleme dar, und die Umrechnung der östlichen Zahlen entsprach nicht den Beschlüssen der Wertzahlreferenten des DSB. Dank der hervorragenden Unterstützung durch den Schachfreund Uwe Bade (Geschäftsstelle des DSB) und Herrn Zahn (Wertungsreferent Bayern) konnten insbesondere die Probleme der Umstellung auf DWZ gelöst werden. Herzlichen Dank für diese uneigennützige Hilfe, die es ermöglichen wird, daß Berlin in Kürze vollwertiges Mitglied der Wertungsgemeinde wird und die Aufarbeitung der Unterlagen erfolgen kann. Ich bitte alle Vereine, Funktionäre und Funktionsträger des BSV ganz herzlich, mir alle fehlenden Unterlagen zuzusenden, um eine korrekte Bearbeitung zu gewährleisten. Für alle zukünftigen Auswertungen bitte ich darum, die Unterlagen an meine Adresse (Enckevortweg 20, O-1136 Berlin) zu schicken. Bitte für eine korrekte Bearbeitung unbedingt das Turnierende angeben. Es wird angestrebt, die Aufarbeitung der Unterlagen (Turniere) bis zum Meldetermin der BMM zu beenden und den Vereinen die notwendigen Unterlagen rechtzeitig zuzuschicken, damit die Vereine entsprechend planen können. Auf eine gute Zusammenarbeit hoffend, wünsche ich Ihnen erholsame Urlaubstage. Ihr Holger Borchers. Seite 16

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AUS DEN VEREINEN Personalien SC KREUZBERG E.V. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SC Kreuzberg e. V. wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Jürgen Marschner, Detmolder Straße 66, 1000 Berlin 31, d.:8216022 p.: 8533341 2. Vorsitzender: Heinz Gladkowsky, Pinnauweg 36, 1000 Berlin 37, Tel.: 8179018 3. Vorsitzender: Hans-Jürgen Körlin, Yorckstr. 66, 1000 Berlin 61, Tel.: 7850299 Schatzmeister: Richard Valet, Schluchseestr. 12a, 1000 Berlin 28, Tel.: 4026067 Schriftführer: Wolfgang Miefceley, Helgoländer Ufer 6, Berlin 21, Tel.: 3919332 Spielleiter: Frank Koch, Schillerpromenade 42, Berlin 42, Tel.: 6215733 Robert Plato, Elßholzstraße 14, 1000 Berlin 30, Tel.: 2154534 Materialwart: Werner Ott, Bacheracher Straße 18a, Berlin 42. Tel.: 6254181 Lehrwart: Jürgen Federau, Schlüterstraße 7, 1000 Berlin 12, Tel.: 3128869 Pressewart: Christoph Sowada, Niemetzstraße 17, Berlin 44, Tel.: 6846379 Vereinsanschrift: "Haus des Sports", Gitschiner Straße 48 (Eingang Böcklerstraße), 1000 Berlin 61 U-Bahnhof Prinzenstraße oder Kottbusser Tor SC WEISSE DAME Der Vorstand des SC Weiße Dame setzt skh seit dem 1. 7. 92 wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Norbert Schulte, Hardenbergstr. 7, 1000 Berlin 12, Tel.: 31584265 2. Vorsitzender: Hans-Joachim Waldmann, Dernburgstr. 31a, 1/19, Tel.: 3216571 Schatzmeister: Manfred Schreiber, Knesebeckstraße 8, Berlin 12, Tel.: 6922767 Spielleiter (ex.): Heiko Eckert, Moselstraße 9, 1000 Berlin 41, Tel.: 8512543 Spielleiter (in.): Jan Jacobowitz, Davoser Straße 10a, Berlin 33, Tel.: 8261275 Jugendwart: Claudio Gerschau, Großbeerenstraße 30, Berlin 61, Tel.: 7853713 Materialwart: Clemens Greiser, Siemensstraße 13, Berlin 21, Tel.: 3962782 Schriftführer: Nicolai Dehnhard, Oranienstraße 123, Berlin 61, Tel.. 6149742 '( • Postanschrift: wie 1. Vorsitzender Spiellokal: Goethe-Institut, Hardenbergstraße 7, 1000 Berlin 12, Raum 011 Spieltage: Mittwoch ab 18 Uhr Freitag ab 19 Uhr Jugendliche Samstag ab 15 Uhr Der SC Weiße Dame gibt bekannt, daß das diesjährige WeDa-Opentumier aus arg. Gründen ausfällt. Seite 17

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AUS DEN VEREINEN Personalien SV FRIESEN E. V. Auf der Hauptversammlung des SV Friesen e. V. wurde am 12. 6. 92 folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Wolfgang Hartmann, Jessenerstraße 68, O-1035, Tel.: 5888714 Schatzmeister: Stefan Lüdtge, Hellersdorfer Str. 81, O-l 144, Spielleiter: Georg Billing, Thomas-Mann-Straße 31, O-l 055, Spiellokal (neu): Seniorenfreizeitstätte, Irenenstraße 21 (Ecke Wönnichstraße), O-l 136 Berlin (Nähe U-S-Bahnhof Berlin-Lichtenberg) Training: Freitags ab 18 Uhr SG Narva Berlin E. V. Änderung: Spiellokal: Auerstraße 17, O-1034 Berlin (U-Bahn: Weberwiese, Stra-Ba: 4, 13 bis Straßmannstraße) Spieltag: Ab 12. 08. 92 Mittwochs ab 19 Uhr. SK Braslav Rabar E. V. Auf der Jahreshauptversammlung von SK Braslav Rabar e. V. wurde am 10. 5. 92 folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Milan Strbac, Rathausstraße 21, Berlin 42, Tel.: 7057331 Schatzmeister: Lepomir Ilic, Lankwitzer Str. 16, Berlin 42, Tel.: 7418404 Spielleiter: Klaudio Uckar, Erasmusstraße 2, Berlin 21, Tel.: 3454882 Jugendwart: Vladimir Deak, Rathausstraße 21, Berlin 42, Tel.: 7057331 Spiellokal und Greinerstraße 34, 1000 Berlin 42, , Tel.: 7412866 Postanschrift: (Bus 181) Spieltage: Freitags ab 18 Uhr Samstags und Sonntags ab 14 Uhr Beiträge: 5,- DM, Jugendliche 2.- DM Seite 18

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AUS DEN VEREINEN Personalien BSC REHBERGE 1945 E.V. Beim BSC Rehberge 1945 e. V. fand die Jahreshauptversammlung am 31. 3. 1992 statt. Der folgende Vorstand wurde gewählt: 1. Vorsitzender: Willi Schöndaube, Fährstraße 30, Berlin 27 2. Vorsitzender: Siegfried Schmidl, Lichtungsweg 12, Berlin 28, Schatzmeister: Peter Jungjohann, Müllerstraße 120, Berlin 65, 1. Spielleiter: Heinz Großmann, Zieselweg 12a, Berlin 28, 2. Spielleiter: Dietrich Howe, Maxstraße 14. Berlin 65, Jugendwart: Wie Spielleiter Materialwart: Hendrik Klismann, Quäckerslraße 2, Berlin 51, Postanschrift: Siegfried Schmidl, Lichtungsweg 12, Berlin 28, Spiellokal: Vereinsheim, Afrikanische Straße 43/45, Berlin 65 (U-Bahn Rehberge, Bus 328) Spieltage: Dienstags und Freitags 19 Uhr (Jugendliche bereits ab 16 Uhr) Tel. 4361977 Tel. 4013601 Tel. 4514791 Tel. 4044615 Tel. 4556140 Tel. 4133568 Tel. 4013601 1. NICHTRAUCHER - SCHACHCLUB LICHTERFELDE Die Jahreshauptversammlung des 1. Nichtraucher-Schachclubs Lichterfelde fand am 30. 4. 92 statt. In den Vorstand wurden gewählt: 1. Vorsitzender: Christian Maeder, Herrfurthstraße 33, Berlin 44, 2. Vorsitzender: Wemer Schmid, Hollabergweg 79, Berlin 48, Schatzmeister: Bernd Gärtner, Breite Straße 8a, Berlin 33, Spielleiter: Arnd Bader, Grunewaldstraße 11, Berlin 62, Jugendleiter: Daniel Zeck, Joachim-Friedrich-Str. 53, Berlin 31, Jugendtraining: Olaf Ritz Spiellokal: Forststraße 42-43, Berlin 41 Postanschrift: wie 1. Vorsitzender Spieltage: Montags und Donnerstags 18.30 Uhr (außer 1. Montag im Monat) 1. Nichtraucher SC wird in Zukunft statt Lieh mit: NiRa abgekürzt. Tel. 6216639 Tel. 7415381 Tel. 8239341 Tel. 2166991 Tel. 8926213 Tel. 7062149 Seite 19

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IN EIGENER SACHE Liebe Schachfreunde! Bitte habt Verständnis (und auch Lesegeduld), wenn in den "ersten" Ausgaben die letzte Seite überwiegend den Informationen des Redakteurs vorbehalten bleibt. Diesmal komme ich gleich zur Sache. 1. Zunächst möchte ich mich bei allen Schachfreunden bedanken, die mir Material. Informationen und Hinweise für dieses Mitteilungsblatt (direkt) zugeschickt haben. Bitte weiter so! Gleichzeitig möchte ich mich mit der Bitte um Besserung auch an die (wenigen) Schachfreunde unter Euch wenden, die das Material noch zur Geschäftsstelle (aus welchen Gründen auch immer) senden oder mir nicht termingerecht bzw. gar nicht zukommen lassen. 2. Hier gleich die nächste Bitte an die "überregionalen" Vereine. Zur Veröffentlichung im nächsten Heft (Heft 8) benötige ich je eine Kopie der Aufstellungen derjenigen Mannschaften, die 1992/93 in der Oberliga oder höher starten. 3. Da auf die angekündigte Auflagenreduzierung fast keine Reaktionen kamen, muß ich davon ausgehen, daß uns ab Heft 8 oder 9 nur noch 2 000 Exemplare zur Verfügung stehen. Ich werde dann in einer Anzahl von ca. 60 % des Mitgliederstandes die Hefte verschicken. Leider stehen mir zur Zeit noch keine vollständig aktuellen Mitgliederstände und Postadressen zur Verfügung, so daß ich noch mit der Aktualisierung des Materials beschäftigt bin. 4. Das Schriftbild in Heft 5/6 war wohl noch nicht das Beste. Was als Computerausdruck noch ganz gut aussah, wurde durch die Bearbeitung in der Druckerei natürlich nicht besser, sondern eher schlechter (inzwischen weiß ich, daß das normal ist), und so probiere ich es diesmal mit einer anderen Schrift. 5. Zum Schluß eine Bemerkung zum Juni-Rundschreiben des Präsidenten an die Vereinsvorsitzenden. Es beginnt mit: "Liebe Schachfreunde, das nächste Mitteilungsblatt erscheint leider erst im August. Da ich mir nicht sicher bin, ob die unter der Redaktion von Herrn Dieler Kapschics in den vergangenen Jahren gewohnte Kontinuität und Pünktlichkeit beibehalten werden kann, werde ich vorläufig bis auf weiteres die Vorsitzenden unserer Vereine bei Bedarf in Rundschreiben von den wichtigsten Dingen unterrichten. ..." Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich unser Präsident vor einen neuen Mitarbeiter stellt, ihm mit seinen Formulierungen (diesmal sogar schriftlich) Mut macht und großes Vertrauen entgegenbringt und damit immer wieder zur Aufmunterung in der komplizierten Einarbeitungsphase beiträgt. Mit dieser Einstellung wird's im BSV bestimmt bald ganz schnell aufwärts gehen. Übrigens haltet Ihr gerade die Juli-Ausgabe in der Hand. Das nächste Mitteilungsblatt (Heft 8) erscheint dann wirklich leider erst im August! In Erwartung weiterer Informationen für die nächsten Hefte verbleibe ich mit freundlichen Schachgrüßen Jörg Pachow. REDAKTIONSSCHLUSS FÜR HEFT 8 = 16. AUGUST HERAUSGEBER: Berliner Schachverband e. V., Blumenweg 17, 1000 Berlin 42, Tel.: 7056606 REDAKTION: Jörg Pachow, Schreinerstraße 13, O-1035 Berlin DRUCK: Hans Andersch GmbH, Oranienstraße 183, 1000 Berlin 36, Tel.: 6147112 AUFLAGE: 2 300 Stück ERSCHEINT: monatlich Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Falle die Meinung der Redaktion wieder! ------------------------------------------------------------Seite 20